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1613 Einträge
Eugen Eugen schrieb am 9. Dezember 2011 um 13:26
War ja wieder nichts mit dem ARTHUR-Beitrag im MDR. Dafür wurde PANKOW vorgestellt. Offensichtlich ist deren Management wendiger?! Denn man hört und sieht nichts in den Medien von der CD LEBENSUHR. Schade,das hätte sie wirklich verdient und so viele Chancen werden wohl nicht mehr kommen...
Andrea Bürger Andrea Bürger schrieb am 9. Dezember 2011 um 08:55
Ein weihnachtliches Hallo hier aus\'m Südwesten (Freiburg) in den Südosten (nach Hause 😉 Ich höre seit einigen Tagen fast in einer Endlosschleife einen Eurer Songs, den ich erst jetzt entdeckt habe und zwar auf einer Ostrock-XMas CD (Was für ein Glücksgriff!!!) Die Erde schweigt.... ist so herrlich, es ist so simpel, leise und doch so kraftvoll. Als ich es das erste Mal hörte, wußte ich nicht, dass es von Euch ist, hab da gesessen und war sprachlos und es hat mich unglaublich berührt. Und ich dachte, wer ist das, von wem ist dieser wunderbare Song. Ich konnt\'s nicht glauben, denn eigentlich kenn ich Euch und Eure Musik gut, bin ja quasi mit Euch gross geworden... Schön, mal keinen Mainstream zu hören... Das ist so angenehm... Das wollt ich einfach mal loswerden. Für Euch und die laufenden Projekte alle guten Wünsche, ich werd wohl wieder ein bisschen mehr auf Eurer Seite rumstöbern und vielleicht passt es auch mal, Euch live irgendwo zu erleben. Ich werde es geniessen... Eine gute Zeit Euch, Euren Familien, Freunden und Fans Andrea vom Kaiserstuhl
wolfgang aus dessau wolfgang aus dessau schrieb am 5. Dezember 2011 um 20:45
leider wurde der bericht im mdr-artour-sachsen -anhalt wieder nicht gesendet,vermutlich wegen dem christa wolf-todestag.detef seidel sollte den neuen sendeplatz beim mdr erfragen und den fans hier mittteilen.vorab danke aus dessau.ansonsten ist die historieneinschätzung zur band auf der yes-seite super objektiv und zu empfehlen.
Jan Geisler JJG Jan Geisler JJG schrieb am 17. November 2011 um 22:07
Hallo SCM-Fans, eine aktuelle Rezension vom neuen Album \"Lebensuhr\" findet Ihr auf Seite 81 des Rock Magazin \"eclipsed\" (November-Ausgabe)sowie eine Vorstellung der Band auf Seite 57. Die ersten vier Alben werden im Yes-Forum unter der Rubrik \"Band der Woche\" vorgestellt.Link: http://yes.siteboard.eu/f148t2202-stern-combo-meissen-vier-alben.html
Gerald J. Gerald J. schrieb am 13. November 2011 um 17:03
Liebe \"Sterne\", endlich habe ich auch das neue Album in Ruhe hören können. Als Fan der \"alten\" Stern Combo Alben, besonders der beiden Konzeptalben, finden sich für mich einige vielversprechende Songs darauf, auch wenn mir manche Lieder dann doch für meinen Geschmack zu modern klingen. Es ist trotzdem ein gutes abwechslungsreiches Album geworden. Beim Surfen bin ich bei Deutsche Mugge aber auch auf das Interview mit dem neuen Keyborder Arnold gestoßen und habe mir daraufhin das Album \"The Book\" bestellt. Dieses hat mich sehr begeistert und ich möchte es allen Fans der Konzeptalben der Stern Combo sehr empfehlen, das hätte zur Combo auch gut gepasst. Viel Erfolg mit der \"Lebensuhr\" wünsche ich Euch und bis zum nächsten Konzert in meiner Nähe, Gerald
Karla Karla schrieb am 31. Oktober 2011 um 22:44
Fotos zum Konzert in Glauchau am 28.10.2011 gibt es hier: www.kojaeg-service.de/2html
Bernd und Brigitte Bernd und Brigitte schrieb am 31. Oktober 2011 um 17:17
Hallo, Euer Konzert am 28.10.2011 im Stadttheater Glauchau war wieder ein tolles Erlebnis ! Wir hoffen, dass wir Euch demnächst wieder in unserer Nähe begrüßen können. Bernd und Brigitte
Ingolf Preiß Ingolf Preiß schrieb am 23. Oktober 2011 um 09:37
Hallo Sterne und Fans, endlich ist es da, das neue Album. Grosse Freude 🙂 Ich habe mir gedacht, diesbezüglich eine Rezension bei Amazon einzustellen, damit auch die Menschen, welche Stern noch nicht kennen, was zu lesen haben 🙂 Hier mein Text, der meine Meinung zum neuen Album aufzeigt. Ich persönlich freue mich sehr und wünsche Euch alles Gute für die kommende Zeit. Ich hoffe wir sehen uns demnächst mal wieder zum Konzert. Mein Text: Da sind sie nun zurück, die STERNE. Eine weitere Kultband der ehemaligen DDR wagt ein Comeback, jedenfalls auf CD, denn Live unterwegs waren sie schon immer und spätestens seit der Veranstaltungsreihe \"Sachsendreier\" wieder in aller Munde. Hier über die Stern Combo ausführlich zu schreiben würde heissen, 10 Seiten verfassen zu müssen 🙂 Mein Tipp: das Buch Electra. Lift. Stern Combo Meissen: Geschichten vom Sachsendreier zu lesen. Die Geschichte von Stern Combo Meissen, zwischendurch auch einmal unter Stern Meissen unterwegs, ist lang und musikalisch wechselhaft. Das neue Album schliesst dort an wo die Sterne vor der Zeit von IC Falkenberg aufgehört haben. Für mich persönlich sehr erfreulich! Auf der aktuellen CD haben sowohl die bei Stern neuen ansässigen Künstler (hochkarätigen Formates), Sänger Larry B. , Keyboarder Marek Arnold , Robert Brenner (Bass), als auch die \"Altmeister\" Martin Schreier (Bandleader), Thomas Kurzhals (Keyboards) sowie Frank Schirmer (Drums) als Komponisten mitgewirkt, was der Platte ein abwechslungsreiches, dennoch Stern Combo typisches Programm beschert. Progressive, konzertante Rockmusik, gepaart mit Jazzelementen ist das Ergebniss, was sich sehen und hören lassen kann! Besonders Bemerkenswert ist das Stück \"Mal seh\'n wohin die Reise geht\", Komponiert und gesungen von Reinhard Fißler, dem Ursänger von Stern Combo Meissen, der Titeln wie \"Der Kampf um den Südpol\" oder \"Mütter geh\'n fort ohne Laut\" zu Ruhm verhalf! Vor einigen Jahren schwer erkrankt, singt er seine eigene Geschichte in diesem Lied, welches zeigt, was man erreichen kann, wenn man sich nicht aufgibt, gute Freunde an seiner Seite hat und liebe Menschen, die alles für einen tun. Das zeigt sich bei diesem Lied auch symbolisch, indem Gäste wie Werther Lohse(Lift, Stern Combo Meissen), Stefan Trepte (Lift, Reform, Electra) Peter\"Mampe\" Ludewig (Electra), Dirk Zöllner und Sängerin Tina Rogers mitwirken. Ein starkes Stück auf dieser CD! Reinhard Fißler hat dafür meinen allerhöchsten Respekt!!! Die Besten Wünsche von mir dazu! Meine Lieblingstücke auf der Platte sind desweiteren: \"TNTK Part I und II\", \"Lebensuhr\" und \"Der zweite Blick\". Bester Text: \"Prima Klima\" sehr Zeitgemäss! Aber selber hören macht klug und Freude:-) Volle Punktzahl von mir. Ein Tipp in diesem Zusammenhang: Die 7 CD Box mit allen AMIGA Alben von Stern Combo Meissen.
Marti Marti schrieb am 21. Oktober 2011 um 16:11
Hallo Sterne, Eure neue CD ist wirklich sehr gut gelungen. Die Scheibe läuft bei mir seit 2 Wochen rauf und runter. Was besseres als diesen Besetzungswechsel hätte euch gar nicht passieren können. Es ist unglaublich wie es euch gelungen ist, Tradition und Moderne zu verbinden. Man hört deutlich heraus wie Ihr den Bogen von den 70gern bis heute spannt. Das ist richtig Klasse. Auch der Klang der CD ist gut. Ich würde mich freuen euch mal wieder live im Raum Halle / Leipzig erleben zu dürfen. Übrigens habt ihr einen klasse Bassisten , nicht jeder spielt so genial Bass. Die genialsten Titel sind 1,2,3,4,5,6,7,9,13,14,10,16 ( das sind die Titelnummern auf der CD). Als Single würde sich eignen \"So gesehn\" . damit man euch auch wieder mehr im Radio hört. Marek Arnold deine Titel sind spitze, Gäsehaut.Vielen Dank für diese schöne Musik. PS: Gibt es auch Noten für Keyboard?
Andreas Andreas schrieb am 14. Oktober 2011 um 08:28
Ich habe heute die Sammlung \"Die Original Amiga Alben\" geliefert bekommen. Ich war begeistert von der Ausmachung und der Qualität der Aufnahmen. Die einzelnen CDs sind in einer Vinyl- Aufmachung mit Original-Cover mit einem sehr guten Druck. Mit dieser Ausgabe aller Amiga Alben wurden meine Erwartungen weit übertroffen. Ich möchte mich dafür bei Euch bedanken.
Ilona Ilona schrieb am 13. Oktober 2011 um 14:19
Glückwunsch zu Eurer neuen CD. Alle Fan´s möchte ich gern aufrufen, auf der Seite: http://wahl-lokal.rockradio.de/ mindestens einmal täglich für die Sterne zu stimmen. Hier kann man auch einen Titel von der CD anhören. Ich hoffe, dass sich viele beteiligen ;-)) Let´s rock.....
BEAT ARCHIV BEAT ARCHIV schrieb am 11. Oktober 2011 um 09:28
Ich bin begeistert von Eurem neuen Album!!! http://www.beatarchiv.de/cdnews10.html MfG aus dem BEAT ARCHIV Edmund PS: Wir sehen uns am 28.10.11 in Glauchau!
Gerd Sureck Gerd Sureck schrieb am 10. Oktober 2011 um 12:52
Auch ich habe dieses oder jenes Konzert miterlebt, von welchem die Vorschreiber berichten und kann mich ihrem Lob nur anschließen. Und wunderbar, dass es neben dem tollen neuen Album nun auch noch einmal alle vorangegangenen sieben Alben neu auf CD gibt, denn dadurch wird eine Durststrecke beendet, während welcher es nur vereinzelte der Studioalben auf CD gab. Einen speziellen Wunsch hätte aber nun ich und vielleicht nicht nur ich: Die Sterncombo Meissen waren Vorreiter hier \"im Osten\", wenn es um mehrkanalige Tonwiedergabe geht, das erlebte ich Mitte der 1970er erstmals im damals noch fast neuen Rundkino in Dresden und z. B. auch 1987 in der Jungen Garde in Dresden in einem nicht nur für mich denkwürdigen Konzert (auch mit am Start: Silly) auch wegen kritischer Worte zum damaligen Berlin-Jubiläum. Ich sagte es Thomas Kurzhals Jahre später zu der legendären Feier zu Thomas Natschinskis 60. in der Berliner Wabe, dass die Sterncombo Meissen mit \"schuld\" ist daran, dass ich inzwischen (auch wenn immer noch die Inhalte genauso wichtig sind wie der Klang) \"meine\" Musik zu Hause über eine ausgewachsene 7.1-Sound-Anlage höre (und sehe). In so manchem Moment wünscht man sich dann eine SCM \"Greatest Hits\" oder aber \"Weißes Gold\" als Mehrkanal-SACD, DVD-Audio oder BD-Audio, gerne gemischt im Kramer-Schreier-Tonstudio in Berlin-Friedrichshagen oder um die Ecke im Danz-Musik-Studio Münchehofe. Keep on rocking!!!
Martin Harzer Martin Harzer schrieb am 9. Oktober 2011 um 19:20
Liebe Leute, habe Ende September die beiden Stern-Combo-Meißen-Konzerte im MDR-Fernsehen verpasst. Hat doch bestimmt jemand von euch aufgezeichnet. Wer wäre denn so nett, mir eine Kopie zu ziehen. Natürlich zeige ich mich auch gern erkenntlich. Auf nette Post freut sich Martin (martin.harzer@gmx.de)
Jens Jens schrieb am 8. Oktober 2011 um 12:02
Hallo Ihr Sterne, seid Ihr verrückt, so eine wunderschöne Platte zu veröffentlichen...? Die lange Wartezeit war für mich nicht so wichtig, ich wusste es wird gut. Ganz klarer Favorit: \"Die Zeder von Jerusalem\". Wenn der Martin seine Stimme erhebt ist Gänsehaut vorprogrammiert... Alle Kompositionen sprechen mich an, obwohl ich eher der Sterne-Fan der IC-Ära bin. Die Neuorientierung mit allen Musikern und natürlich wieder mit Thomas Kurzhals hat dies möglich gemacht. Danke, danke und ich hab beim ersten hören der Scheibe Tränen der Rührung in den Augen gehabt...
Tom Tom schrieb am 7. Oktober 2011 um 16:30
Hallo Sterne, habe die Scheibe schon mehrmals gehört und ich muss sagen \" obergeile Mucke \" !!! Bin echt begeistert, hoffentlich noch viele geile Jahre !!! Let´s rock
Ulli Schmidt Ulli Schmidt schrieb am 6. Oktober 2011 um 13:48
Die lange Zeit des Wartens ist vorbei und hat sich gelohnt. Die neue Scheibe der SCM liegt endlich seit kurzem auf dem Tisch. Nach mehrmaligem Hören und Abklären der anfänglichen Begeisterung muss man rezensierend feststellen, dass die Stern Combo die Messlatte, was niveauvolle und künstlerische Rockmusik betrifft, wieder ein Stück höher gehängt hat. Das Album \"Lebensuhr\" ist, trotz Einfließen (oder wegen)des Zeitgeistes, unverkennbar Stern Meissen. Die Gratwanderung zwischen Tradition und Moderne ist absolut gelungen. Der Zugang, gegenüber dem Alter der Band, relativ junger Musiker und damit verbunden auch gewisse Einflüsse von \"Toxic Smile\" tun der Combo gut. Ich würde mir wünschen, dass die Band auch noch in dieser Besetzung zum 50-jährigen Jubiläum zu sehen und zu hören ist. Die Stern Combo ist mit dieser Scheibe mitten drin im 2. Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts. Allen Unkenrufen zum Trotz hat der Crash vor einigen Jahren in der Band wieder zu einer neuen musikalischen Qualität geführt. Solch tiefschürfende Texte, wie sie auf diesem Silberling enthalten sind, passend zu vertonen, gelingt nur außergewöhnlichen Musikern mit dem entsprechenden Intellekt und Kunstverständnis. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass hier ein homogenes Werk nicht nur für Combo-Fans, sondern für alle, die was von Kunst in der Rockmusik verstehen und Art-Rock mögen. Ulli Schmidt Haldensleben
Benjamin Weinkauf Benjamin Weinkauf schrieb am 5. Oktober 2011 um 17:38
unter allen \"come backs\" der letzten jahre das eigentlich einzige. schon im engsten sinne des wortes. hier ist eine band ZURÜCK GEKOMMEN. manche haben sich aufgemacht, manche haben sich davon gemacht, aber diese musiker sind zu einem geist zurückgekehrt, der die dienstälteste durchgehend aktive band des ostens prägte. wer die geschichte dieser band kennt, hat oft verzweifelt den kopf geschüttelt. ich habe irgendwann meinen kopf nicht einmal mehr bewegen wollen, was die \"combo\" anging. nach dem peinlichen rauswurf der sagenhaften musiker um ralf schmidt, habe ich nichts, wirklich nichts mehr erwartet. dieses album zeigt, daß man sich trotz der wunden in der eigenen geschichte aufmachen kann - nach hause. LEBENSUHR ist DAS album 2011.
Mario Mario schrieb am 3. Oktober 2011 um 09:05
Hallo ihr Sterne bevor ich eure neue scheibe kaufe, möchte ich bitte vorher reinhören. Wo kann man das. MfG
HH aus EE HH aus EE schrieb am 29. September 2011 um 16:04
Stern Combo Meissen „Lebensuhr“ - sie tickt wieder 29.09.2011 Nicht alles im Leben ist präzise planbar, nicht jeder Ablauf vorher abgesteckt und jede Kurve ausgemessen. Zweckgemeinschaften sind nützlich, können aber irgendwann auch bremsen. Eine Weisheit, die sicher im Leben eines jeden ihren Platz hat. Wenn das Umfeld und die eigene Motivation stimmen, finden sich Freund- und Partnerschaften, entdeckt man neue Horizonte und die Ideen für neue Projekte kommen wie von selbst, weil der Kopf wieder frei ist. Bis zu diesem Punkt hat die STERN COMBO MEISSEN diesmal etwas länger gebraucht. Es brauchte mehr als 20 lange Jahre, ohne deshalb zwischendurch untätig gewesen zu sein. In den vergangenen Jahren waren einige der neuen Stücke schon live zu erleben und man konnte sich so schon mal einen fragmentarischen Voreindruck des kommenden Werkes abholen. Allen voran die aufwühlende Ballade vom Leben des „Raimund S.“ sowie das Instrumentalstück „T.N.T.K.“, das erstmals live beim 60. Geburtstag von Thomas Natschinski (TN) von Thomas Kurzhals (TK) in der Berliner Wabe vorgestellt wurde. Nun liegt die neue Scheibe zwar leider nicht auf meinem Plattenteller, aber ich kann den frischen Silberling im CD-Player abspielen, endlich! Der startet mit einen Stück, das scheinbar mühe- und nahtlos schlappe drei Jahrzehnte überschreitet und eine Brücke zum „Weiten Weg“ von 1979 schlägt. „Das kurze Leben des Raimund S.“ landet mit voller Wucht in der Gegenwart, inmitten computersüchtiger facebookelnder PC-Junkies und ahnt die Gefahren, die sich daraus ergeben können, wenn der Joy-Stick von falschen Händen geführt wird. Über einem pulsierendem Rhythmus thront, einem immer wiederkehrendem Signal gleich, eine Sythesizer-Figur, aus der sich der packende Song heraus entwickelt. Wiedererkennung für Alt-Fans garantiert, denn das Teil is’ne Wucht! Von nun an begibt man sich mit dem Silberling auf eine Reise und wird dabei immer wieder neu überrascht. So von Marek Arnold’s Komposition „Es geht die Zeit“ oder einem Lied von Martin Schreier, das sich einem der heikelsten Probleme unserer Zeit stellt. „Die Zeder von Jerusalem“ stellt, in eine wunderschöne, beinahe kindlich wirkende, Melodie verpackt und verbunden mit einem im Gegensatz dazu schrillen Chorus, unbequeme Fragen und steht für mich in der Tradition der „Sage“ von 1979. Ich kenne den „Schwarzen“ schon aus frühesten Zeiten als Sänger, gleich ob er „Hey Joe“ oder Jahre später „Leben möchte’ ich sang“. Hier hat er sich sein vielleicht intimstes kleines Meisterwerk aus dem Herzen gerissen und damit vielen Menschen aus selbigem gesprochen. Andere wiederum werden sich an diesem Stück reiben und so Diskussionen entfachen. Das sind auch die Themen und Bezüge, die man von moderner Rockmusik erwarten kann, statt sich am ewig alten „Sonnenschein deiner Liebe“ zu befriedigen. Auch am „old-fashioned-sound“ des Titelstücks „Lebensuhr“ mit seinem „Ooh, Aah, Yeah, Yeah“ werden sich die Geister entzünden oder sich mehr vom Saxophon wünschen. Letztlich demonstriert so eine Nummer die Vielseitigkeit, die sich durch die Scheibe zieht, sich mit „Deines Geistes Glas“ und weiteren jazzigen Einschüben fortsetzt. So einen weiten Bogen muss man erst mal, statt sich in einer Einbahnstrasse zu bewegen, spannen können und dieses „Deines Geistes Glas ist längst nicht leer.“ auch selbst leben und musikalisch / textlich umsetzen können. „Ein Tag, ein Jahr, ein Leben“ ist wieder ein Bekannter aus dem Live-Geschehen, in dem sich die Nummer bereits, ähnlich wie „Raimund S.“, bewährt hat und dort fand auch „Der zweite Blick“ schon seine Bestätigung durch die Fans, die auch gemeinsam dieses „Ooh, ooh“ am Ende live mitsingen. Die nächste Überraschung gibt’s mit „Reiter der Nacht“ und einer Melodie, die von einem Hauch keltischer Atmosphäre lebt und durch das Spiel der Thin Wistle (Andy Wiczorek als Gast) eine ganz besondere Farbe in die CD einbringt. Auch hier überzeugt der Schwarze als einfühlsamer, eigenwilliger Sänger des Liedes. Schmissige Rhythmik folgt mit „Verlieren ist sinnlos“ und vielleicht findet man danach Ruhe beim Klang von „Ewigkeit“, wo man einfach mal nur der Gesangsstimme von Larry B. folgen und mit ihr verweilen kann. Etwas Ruhe, die man braucht, um sich dem Höhepunkt „Mal seh’n, wohin die Reise geht“ mit allen Sinnen nähern zu können. Reinhard Fißler, der einstige Sänger der Band und jetzt schwer erkrankte Streiter und Kämpfer, nimmt uns mit auf eine emotionale Reise durch sein Leben, seine Erlebnisse und Erfahrungen, sein Umfeld (Zirkus Multi-Kulti) und wir teilen seinen Blick auf das heutige Deutschland, in dem sogar „leuchtende Pilze im Wald“ machbar wären, wenn’s denn Geld brächte. Der weise Mann, der nun nur noch an sein Bett gefesselt liegt, versprüht Liebe, Witz und findet nötigenfalls auch bissige Worte als Zeitkommentar. Ich erlebe irgendwie noch einmal die Wandlung eines Reinard Fißler vom Frontmann zum nachdenklich streitbaren und liebenswerten Menschen Reini, der hier sein kleines Lebensvermächtnis selbst eingespielt und gesungen hat. Einfach nur Hut ab und Schweigen! Das wird kein Hit, aber es „wird bleiben nach dem Tode“ eines jeden von uns, wie die einsame Fahne am „Südpol“. Einfühlsam und fließend geht es über zum Instrumentalstück „T.N.T.K“ (Part I & II“) und damit zum kompakten Tastensound der Stern Combo Meissen. Zeit zum Verweilen und Nachdenken, bei der ich die Wandlung des Stückes entdecke, die es vom ersten Hören in der Wabe, über die Live-Versionen bis hin zu diesem Studiowerk durchgemacht hat. Ausgereift, komplex und vielleicht beinahe perfekt, wie in „besten Zeiten“, die es für mich heute wieder sind, erlebt man im zweiten Teil das rasante und kraftvoll wirkende Wechselspiel der Tastenmänner, die sich vor dem frischen Rhythmusgespann Frank Schirmer (dr) und Robert Brenner (bass) austoben dürfen. Das kurze Stück „Zeugen dieser Zeit“ wagt einen ehrlichen Blick zurück, während „So geseh’n“ wieder im Heute angesiedelt ist. Zwei eher leichte Pop-Nummern, die wie eine Überleitung zum nächsten heißen Thema wirken können. Die Frage nach der Zukunft dieses Planeten wird bei „Prima Klima“ in eine einprägsame Melodie und in aufrüttelnde Worte gekleidet, das zu einem großen mehrstimmigen Finale führt und wer mag, kann sich musikalisch an eine Band mit den Kürzeln BJH erinnert fühlen und das möchte ich durchaus als Lob verstanden wissen. Kantige Texte dürfen zart verpackt werden, um im Herzen und im Verstand zu landen. Auf eben diese Weise dreht sich mit „Waldesstille“ die Scheibe langsam und einfühlsam ihrem Ende zu. Doch wie bei den Konzerten der Band tickt die Uhr diesmal rückwärts, um den Hörer fröhlich und ein wenig ironisch aus der Rille zu schmeißen. „Die gelbe Elbe“ muss man live erlebt haben und wer noch nicht, kann sich hier schon mal für das nächste Event der Meissener Musikanten einen Vorschuss holen. Ich gestehe, dass ich diese neue CD der STERNE mag. Sie knüpft an „alte Zeiten“ an, ohne sie vollständig und krampfhaft konservieren zu wollen. Sie wagt neue Töne und Klänge, die sich Dank des Wollens und Könnens der Neuen gleichwertig an der Seite vom „Kurzen“ und unter Bandchef Martin Schreier entfalten können. Die Band wirkt wieder wie ein Ganzes auf der Bühne und bestätigt diesen Eindruck nun auch auf der Scheibe. Vielfältig wie die Charaktere der Musiker, ist ihre Art zu komponieren und die neuen Stücke gemeinsam leben zu lassen. Das macht den Reiz der CD aus, verhindert Gleichförmigkeit und gibt den Höhepunkten der Platte den Raum, den sie zum Entfalten brauchen. Mit Larry B. ist zudem ein charismatischer Sänger und Frontmann gefunden, der mit dem Schritt von Reinhard Fißler die Spur weiter verfolgen und fortsetzen kann. Wer die CD einlegt, sollte also Zeit und Wollen zum Hin- und Hineinhören haben, dann wird sich über weite Strecken höchster Hörgenuss und Gleichklang mit den Texten einstellen. Der Nicht-Kenner oder jugendliche Hörer, sollte sich den Begleittext von Walter Cikan, dem einstigen Produzenten der Sterne, in Ruhe zu Gemüte führen. Die „Alten“ wie ich werden wohl ein wenig das Fehlen von Norbert Jäger bedauern, der gut und gerne ein kleines wichtiges Rädchen in dieser schönen „Lebensuhr“ hätte sein können. Das Art-Work des Cover zeigt dem Betrachter schon vorab, wohin die Reise gehen wird, nämlich in ein menschliches Universum zwischen Geburt und Gehen, in der die Zeit unwiederbringlich tickt, in dem man sie sinn- und ehrenvoll verbringen kann und sollte. Davon erzählen die Texte, diese Idee begleitet und gestaltet die Musik. Auf diese Weise schließt die Scheibe eine große Lücke und wagt einen, hoffentlich gierigen, Blick nach vorn. So kannte ich die Band und genau so gibt sie sich wieder beim Hören zu erkennen. Als leidenschaftlicher Vinyl-Liebhaber stelle ich mir ein faltbares Doppel-Cover vor, auf dessen Front-Seite in alter Gimmix-Manier ein drehbare Sanduhr eingearbeitet ist und in deren, aus Folie gestalteten Gläsern mal vielfältiges entdecken kann. Statt eines kleinen Heftchen wünscht sich der Fan ein reich bebildertes Booklet, in das er sich auch ohne Brille vertiefen kann. Ich hab’ neben den Kopfhörern eine große Lupe liegen und so werde ich auch in den nächsten tagen viel Freude beim Hören und Sehen haben. Gruß aus \"good old EE\" von HH



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